Die Einladung zur Umfrage-Teilnahme erfolgte per E-Mail über verschiedene Verteiler. Die Schwierigkeit bestand vor allem darin, möglichst viele Hochschulen zu erreichen und dennoch Doppel-Beantwortungen durch unterschiedliche Personen derselben Hochschule zu vermeiden.
Aus diesem Grund erfolgte der Versand der Einladung in zwei Schritten:

  • Versand der initialen Einladung (inkl. Umfrage-Link) an die Hochschulleitungen über den
    E-Mail-Verteiler der Hochschulrektorenkonferenz
  • Versand einer Follow-Up-Einladung (ohne Umfrage-Link, mit Verweis auf die erste E-Mail)
    an die Beauftragten für die Belange von Studierenden mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten über den E-Mail-Verteiler des Studierendenwerks

Die Durchführung der Umfrage erfolgte im Sommersemester 2024. Ursprünglich war die Laufzeit auf neun Wochen ausgelegt, wurde aufgrund der hohen Nachfrage jedoch um eine Woche verlängert, sodass die Umfrage schlussendlich vom 29. April bis 7. Juli 2024 aktiv war.

Das Umfrage-Tool SoSci-Survey zeichnete innerhalb der Laufzeit 98 vollendete Datensätze auf.
Zwei Datensätze enthielten fiktive Angaben mit Platzhaltertexten, diese wurden aus der Umfrageauswertung ausgeschlossen. Die weitere Sichtung der Daten ergab, dass keine Hochschule den Fragebogen doppelt abgesendet hat. Das heißt, final gingen 96 Hochschulen in die Umfrageauswertung ein. Bezogen auf die Gesamtzahl der Hochschulen in Deutschland stellt dies einen Anteil von ca. 22,4 % dar (siehe Anmerkungen im Kapitel Adressaten).

Hochschulen nach Trägerschaft

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Von den 96 Hochschulen, die in die Umfrageauswertung eingingen, sind 89 Hochschulen in staatlicher Trägerschaft. Verglichen mit den Zahlen für das Wintersemester 2023/2024, stellt dies einen Anteil von ca. 32,4 % aller staatlichen Hochschulen in Deutschland dar. (Quelle: Datenportal des BMFTR. Tabelle 2.5.1 Hochschulen nach Hochschularten und Ländern)

Die übrigen sieben Hochschulen befinden sich teils in kirchlicher, teils in privater Trägerschaft. Da sie jedoch staatlich anerkannt sind und mehrheitlich mit staatlichen Geldern finanziert werden und/oder die Träger selbst Körperschaften oder Stiftungen öffentlichen Rechts sind, fallen auch sie unter die gesetzlichen Regelungen und sind somit für die Umfrageauswertung relevant.

Hochschulen nach Bundesland

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An der Umfrage nahmen Hochschulen aus allen Bundesländern teil. Die folgende Auflistung zeigt, zu wieviel Prozent Hochschulen aus den einzelnen Bundesländern an der Umfrage beteiligt waren. Zur Einordnung ist hinter jedem Eintrag in Klammern die Gesamtzahl der Hochschulen des jeweiligen Bundeslandes aus dem Wintersemester 2023/2024 angegeben: (Quelle: Datenportal des BMFTR. Tabelle 2.5.1 Hochschulen nach Hochschularten und Ländern)

  • Baden-Württemberg: 16,6 % (16 von 68)
  • Bayern: 5,2 % (5 von 48)
  • Berlin: 7,3 % (7 von 39)
  • Brandenburg: 3,1 % (3 von 20)
  • Bremen: 1,0 % (1 von 7)
  • Hamburg: 2,1 % (2 von 19)
  • Hessen: 7,3 % (7 von 36)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 1,0 % (1 von 7)
  • Niedersachsen: 8,3 % (8 von 29)
  • Nordrhein-Westfalen: 21,9 % (21 von 69)
  • Rheinland-Pfalz: 7,3 % (7 von 21)
  • Saarland: 3,1 % (3 von 6)
  • Sachsen: 7,3 % (7 von 21)
  • Sachsen-Anhalt: 2,1 % (2 von 11)
  • Schleswig-Holstein: 2,1 % (2 von 13)
  • Thüringen: 4,2 % (4 von 14)

Ferner lassen sich die teilnehmenden Hochschulen nach Typ bzw. Art unterteilen. Im Folgenden ist aufgeschlüsselt, wie viele Hochschulen der unterschiedlichen Typen an der Umfrage teilgenommen haben. Zur Einordnung steht hinter jedem Eintrag eine zweite Zahl in Klammern, welche die Gesamtzahl der Hochschulen pro Typ im Wintersemester 2023/24 angibt. (Quelle: Datenportal des BMFTR. Tabelle 2.5.1 Hochschulen nach Hochschularten und Ländern)

  • Fachhochschulen / Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW):
    41,7 % (40 von 215)
  • Universitäten: 41,7 % (40 von 109)
  • Künstlerische Hochschulen: 9,4 % (9 von 52)
  • Pädagogische Hochschulen: 4,2 % (4 von 6)
  • Sonstige Hochschulen: 3,1 % (3 von 46)

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